Hallo ihr Lieben,

warum bin ich mir überhaupt nicht sicher, dass jede*r Einzelne von euch gestern bis lange nach Mitternacht aufgeblieben ist, um Männerfußballern beim Verlieren zuzusehen? Ich könnte es auch so herum drehen, dass ihr das andere Team hättet gewinnen sehen wollen. Egal, wie ihr zum Fußball als Sport für euch selbst oder als Zuschauer* steht, etwas sehr lebensnahes vermittelt er ja. Damit sind nicht die Gehälter von Profifußballern gemeint, sondern der Schmerz, wenn man verliert, zumal in einer Disziplin, die einem sehr ans Herz gewachsen ist, die man sehr leidenschaftlich ausübt.
Kennt ihr das? Ihr habt einen Ausbildungs- oder Studienplatz nicht bekommen, eine Jobzusage nicht erhalten. Oder einen Korb von eurem krassesten Schwarm gefangen. Obwohl ihr euch vor eurem innerlichen Auge bereits ausgemalt habt, wie es ist, den Job zu machen oder mit der einen Person – „Wie kann er nur ausgerechnet mich nicht gut finden? Wir sind doch das perfekte Match!“ – zusammen zu sein. Auf weißen Pferden am Strand dem Sonnenuntergang entgegenreiten inklusive.
Welche Niederlagen habt ihr schon erlebt? Und – viel wichtiger – was hat euch geholfen, danach weiterzumachen? Denn wenn man es schafft, sich wieder aufzurappeln, erscheint das vorher alternativlose Szenario auf einmal doch nicht mehr so ausschließlich und einzigartig. Neue Möglichkeiten ergeben sich.
Das könnte mal ein Thema für einen voraussichtlich etwas erfrischenderen Mittwoch sein. Wer will, kann aber auch über Herrenfußball reden ⚽️ – Wir treffen uns um 18 Uhr im Mann-O-Meter zu einem Getränk und Begrüßungsrunde, um dann zu entscheiden, wie der Abend weitergeht. Wir haben Möglichkeiten, wir haben Alternativen 😃
Liebe Grüße
Stefan









